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Baken an der Einfahrt zum Burger See

Geogr. Lage: 54°24´N, 11°12´    Standort: Baggerrinne     Errichtet: 1894




1894
N- und Südbake erichtet

Aufstellung neuer Richtungsbaken für die Einfahrt nach Burgstaaken
[NfS. Nr. 329 v. 10.2.1894]

   Auf der Westmole der Einfahrt vom Fehmarn-Sund in den Burger See ist eine Bake und etwa 200 m nördlich von dieser eine zweite Bake aufgestellt. Beide Baken sind weiß angestrichen und haben je ein mit der Spitze nach oben gerichtetes Dreieck als Toppzeichen. Die vordere Bake ist 5 m und die hintere, im Burger See stehende, 4,5 m hoch.
    Die Deckpeilung beider Baken führt durch den inneren Theil der Baggerrinne im Burger See und in den Hafen von Burgstaaken.
1905
1915

[Ostsee-Handbuch Nr. 2003 v. 1915, S. 174]

   Auf der Westmole der Einfahrt vom Fehmarn-Sund in den Burger See steht eine weiße Bake und etwa 153 m nördlich davon eine zweite ebensolche Bake mit je einem Dreieck, Spitze oben, als Toppzeichen.
   Die Deckpeilung beider Baken führt durch die Baggerrinne im Burger See.

1922
Südbake beseitigt

S-Bake beseitigt
[NfS. Nr. 2809 v. 26.8.1922]

   Südbake am Burger See auf ungf. 54°24,6´N, 11°11,7´O ist nicht mehr vorhanden und wird nicht wieder errichtet.
1934
Hölzerne Bake beseitigt, befeuerte Molen-Bake errichtet

Feuer angezündet
[NfS. Nr. 2453 v. 7.7.1934]

Geogr. Lage: 54°24´31´´N 11°11´54´´O, auf dem Kopfe der O-Mole
Karteneintragung:: Blz. Grp. (3) w.& r. 10 Sm
Kennung: Ein unbewachtes Blitzfeuer mit einer Gruppe von drei Blitzen und weißen und roten Sektoren, Wiederkehr 15s.
Feuerhöhe über Wasser: 9,5 m
Sichtweite: 10 Sm
Feuerträger: Vierseitige, eiserne Bake mit Laterne, obere Hälfte rot, untere Hälfte weiß.
Sektoren:

Weiß von rw. 276° über N bis rw. 21°,
rot von rw. 21° bis rw. 42°,
weiß von rw. 42° über O und S bis rw. 186°.

Lichtquelle: Elektrisch. Bei Ausfall des elektrischen Stromes ist damit zu rechnen, daß das Feuer nicht brennt.
Angaben: Der rote Warnsektor deckt den Grünen Grund. Seine östliche Grenze führt über die Ansteuerungstonne Fehmarnsund, die westliche Grenze klart die Fischerrinne westlich vom Grünen Grunde.

Die hölzerne Bake auf dem Molenkopf ist beseitigt.
1937

Kennung geändert
[NfS. Nr. 1759+2131+2256 v. 29.5.1937]







Zeit der Ausführung: Ende Mai 1937
Karteneintragung: Ubr. Grp. (3) w. & r. 10 Sm
Kennungsänderung: Das Blitzfeuer mit einer Gruppe von drei Blitzen und weißen und roten Sektoren in ein unterbrochenes Feuer mit einer Gruppe von drei Unterbrechungen, Wiederkehr 12 s, und weißen und roten Sektoren.




Roter Sektor wird eingebaut
[NfS. Nr. 4122+4658 v. 23.10.1937]

Zeit der Ausführung. Oktober 1937
Geogr. Lage: Ungf. 54°24,5´N 11°11,9´O, auf dem Kopf der O-Mole
Angaben:

Das Ubr. Grp. (3) w & r. erhält noch einen roten Sektor, der von rw. 252° über W bis rw. 277° leuchten wird.
weiß von rw. 277° bis rw. 21° und weiter wie bisher.


    "Am Kopfe der Ostmole in der Einfahrt in den Burger See steht eine rote Bake mit rotem Balltoppzeichen..."
1952

Tragweite geändert
[NfS. Nr. 2012 v. 14.6.1952]

Geogr. Lage: Ungf. 54°24,5´N, 11°11,9´O, auf dem Kopf der O-Mole
Tragweite: Weiß 9, rot 5 sm.
1959

Feuerträger mit Rückstrahler versehen.
[NfS. Nr. 3493 v. 5.9.1959]

Geogr. Lage: Ungf. 54°24,5´N, 11°11,9´O, auf dem Kopf der O-Mole
Angaben: An dem Feuerträger ist in 3 m Höhe über M.W. ein weißer Rückstrahler angebracht.
1967

Mole wird verlängert
[NfS. Nr. 4165 v. 28.10.1967]

Geogr. Lage: 54°24´27´´N, 11°11´53´´O, Burgstaaken-Molenfeuer
Angaben: Die Mole an der N-Seite der Einfahrt wird von diesem Ort 150 m in Richtung 135° verlängert.

Feuer wird zeitweilig angezündet
[NfS. Nr. 4767 v. 9.12.1967]

Geogr. Lage: 54°24,4´N, 11°12,0´O, etwa 100 m 125° vom Molenfeuer
Kennung: Blk. Grp. (3) gn.
Feuerhöhe über Wasser: 2,5 m
Feuerträger: Schwarzer Pfahl.
Angaben: Das Feuer bezeichnet das seewärtige Ende des in Bau befindlichen Molenabschnittes.
1968

Bauarbeiten beendet
[NfS. Nr. 4806 v. 30.11.1968]

Geogr. Lage: Ungf. 54°24,4´N, 11°12,0´O, auf dem Außenende des fertiggestellten Molenabschnittes, etwa 100 m 125° vom Molenfeuer
Kennung: Blk. Grp. (3) gn.
Feuerhöhe über Wasser: 2,5 m
Tragweite: 2 sm.
Feuerträger: Schwarzer Pfahl
1969
Neue Ostmolen-Bake errichtet: Burgstaaken Mole

Mole erbaut, Molenfeuer versetzt und geändert, Hilfsfeuer gelöscht
[NfS. Nr. 2250 v. 7. Juni 1969]

Neue geogr. Lage: 54°24´25,6´´N, 11°11´57,3´´O, etwa 100 m 135° vom bisherigen Ort.
Karteneintragung: Ubr. (3) w/r. 12s 9/6 sm
Feuerhöhe über Wasser: 9,5 m
Feuerträger: 8,0 m hoher, weißer Mast mit schwarzer Plattform.
Angaben: Die Mole ist bis zum Feuer zu verlängern.
1985

Sektoren geändert
[NfS. Nr. 3452 v. 16.8.1985]

Geogr. Lage: 54°24,4´N, 11°12,0´E
Sektoren: Sichtbar

rot von 252° bis 282°
weiß von 282° bis 21° und weiter wie bisher.

1998

Feuer auf dem Kopf der Mole gelöscht
[NfS. 11 v. 13.3.1998]

Füge hinzu

(exting) beim Feuer auf 54°24,4´N 011°12,0´E

2010

   Mole Burgstaaken (C 1326)






Position: 54°24´N, 11°12´E
Kennung: Oc (3) WR. 12 s
Höhe über Wasser: 9 m
Höhe über Mole: 8 m
Nenn-TW: 8/5 M
Angaben: Weißer Mast mit schwarzer Plattform

2018

Feuer bis auf weiteres außer Betrieb
[BfS. (T)89/18; WSA Lübeck, 24.05.2018]

Geogr. Lage: 54°24,38´N 011°11,98´E
Zeit der Ausführung: Ab sofort, bis auf weiteres
Gültig von: 24.05.2018
Gültig bis: auf Widerruf
Angaben:

Das Feuer Burgstaaken Mole (Lfd. Nr. 205580) ist bis auf weiteres außer Betrieb.



Feuer wieder in Betrieb
[BfS. 97/18; WSA Lübeck, 04.06.2018]

Frühere BfS.: (T)89/18
Geogr. Lage: 54°24,38´N 011°11,98´E
Zeit der Ausführung: Ab sofort, ohne weitere Nachricht
Gültig von: 04.06.2018
Gültig bis: auf Widerruf
Angaben:

Das Feuer Burgstaaken Mole (Lfd. Nr. 205580) ist wieder in Betrieb.
Die o.g. BfS. (T)89/18 wird hiermit aufgehoben.


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