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Leuchtfeuer Billerbeck

Position: 53°34´4´´N, 9°43´59´´O    Standort: N-Seite der Elbe     Angezündet: 1. Januar 1900    Gelöscht: 1. Juni 1960   Abgerissen: 1962




1900
Leuchtfeuer Billerbeck (Unterfeuer) in Betrieb genommen

Leuchtfeuer angezündet
[Nachrichten für Seefahrer No. 12 v. 6. Januar 1900]

   Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg vom 27. Dezember 1899 sind vom Abend des 1. Januars 1900 an die hierunter näher bezeichneten neuen Leuchtfeuer in Betrieb genommen worden und brennen regelmäßig von Sonnenuntergang bis Sonnenuntergang.

Billerbeck-Leuchtfeuer am Strande der Elbe oberhalb der Ueberladestelle der Pulverfabrik Tinsdal.
Ungf. geogr. Lage: 53°34´4´´N, 9°43´59´´O (Unteres Feuer)
Kennung: Ein weißes Blitzfeuer; Linse V. Ordnung mit Vorlinse.
Höhe des Feuers über Hochwasser: 30,5 m
Höhe des Feuers über Terrain: 30 m
Sichtweite: 11 Sm
Gestalt des Turmes: Weißer Thurm.

1913

   Billerbeck Nr. 1018), am N-Ufer der Elbe, etwa 190 m oberhalb der Ladestelle der Pulverfabrik Tinsdal.




Position: 53°34´4´´N, 9°43´59´´O
Kennung: Blz. (Petroleum)
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 30,5 m
Höhe des Feuers über Erdboden: 30 m
Gestalt des Leuchtfeuergebäudes: Weißer sechseckiger, eiserner Turm mit runder Laterne.
Bemerkungen: Richtfeuer (Billerbeck — Tinsdahl, elbabwärts); bilden, in Linie in rw. 91,5°, die O-liche und S-liche Grenze des tiefen Fahrwassers.
Unterstehen dem Hamburger Staat.


"Die Elbe von Brunshausen bis Tinsdal (1905, bericht. > 1913)

1926

Änderung der Leuchtfeuer in Bau
[NfS. Nr. 3823 v. 28.8.1926]

   3. Ferner werden gleichfalls Ende dieses Jahres das mit Petroleum-Dochtlicht betriebene Leuchtfeuer Billerbeck auf ungf. 53°34´N 9°44´O und das Oberfeuer Tinsdahl auf ungf. 53°34´N 9°45´O in Flüssiggas-Glühlichtfeuer umgewandelt werden.
Beide Feuer werden stromabwärts in der Deckpeilung Billerbeck — Tinsdahl und das Oberfeuer Tinsdahl außerdem stromaufwärts in der Richtlinie Tinsdahl — Wittenbergen scheinen.

1927

Leuchtfeuer angezündet
[NfS. Nr. 2566 v. 18.6.1927]

   1. Die Umstellung des Leuchtfeuers Billerbeck auf ungf. 53°34´N 9°14´O und des Oberfeuers Tinsdal auf ungef. 53°34´N 9°45´O von Petroleumdochtlicht auf Flüssiggasglühlicht ist jetzt durchgeführt. Beide Feuer brennen vom 17. Juni 1927 an zunächst probeweise.
Sie scheinen etwa 4° zu beiden Seiten ihrer Deckpeilung stromabwärts, außerdem ist das Oberfeuer Tinsdal ebenfalls 4° zu beiden Seiten der Richtlinie Tinsdal — Wittenbergen sichtbar.

   2. Die Einlegung der neuen Sektoren in das Unterfeuer Wittenbergen wird voraussichtlich im Herbst 1927 vorgenommen.

Anstrich geändert
[NfS. Nr. 3969 v. 3.9.1927]

   Zur Verbesserung der Sichtbarkeit werden die bisher weiß gestrichenen Leuchttürme Billerbeck auf ungf. 53°34´N, 9°44´O und Wittenbergen auf ungf. 53°34´N, 9°45´O im September 1927 mit roten Streifen versehen werden.
Der Leuchtturm Billerbeck erhält drei, der Leuchtturm Wittenbergen vier rote, ringsherum laufende Streifen.
1928

Sichtweite des Leuchtfeuers Billerbeck
[NfS. Nr. 4179 v. 10.11.1928]

Geogr. Lage des Tinsdahl-Feuers: Ungf. 53°34´N 9°45´O.
Sichtweite: Die nachstehenden Leuchtfeuer, die jetzt endgültig mit Flüssiggas-Glühlicht brennen, sind auf folgenden Entfernungen zu sehen:

Tinsdahl: Elbabwärts 16 Sm, elbaufwärts: 17 Sm.
Billerbeck: 13,5 Sm.

1939
Mit Kriegsausbruch wurden die Leuchtfeuer der Elbe gelöscht

Feuer gelöscht
[Sonder-NfS. Nr. 19 v. 19.9.1939+NfS. Nr. 3811 v. 16.9.1939]

Folgende Feuer sind dauernd gelöscht und können nicht angefordert werden:

... Billerbeck Unterfeuer ...

1960
Leuchtfeuer Billerbeck (Unterfeuer) außer Betrieb genommen

Unterfeuer Billerbeck wird gelöscht
[WSA. Hamburg, 10.V.1960(5); (NfS. Nr. 1880 v. 21.5.1960]

Zeit der Ausführung: Am 1. Juni 1960
Geogr. Lage: Ungf. 53°34´N 9°44´O.
Angaben: Das Feuer und die Richtlinie sind zu streichen.

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