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Alte Kirche von Pellworm als Seezeichen

Geogr. Lage: 54°30´55,19´´N-Br. 8°35´31,35´´O-Lg.    Standort: Alten Koog     Erbaut: Im 13./14. Jahrhundert    Zerstört: 05. April 1611




   Auf der Insel steht eine der berühmtesten deutschen Tagmarken: der 600 Jahre alte Turm der St. Salvator-Kirche zu Pellworm.











Eine Resolution des Herzogs Johann Adolf vom 9. März 1597 besagt,

... daß der Pellwormer Thurm, den Seefahrenden zum Besten, allemal im baulichen Stande erhalten werden solle."


"Spieghel der Zeevaert" (Lucas Waghenaer, 1588)














   Am 05. April 1611, zwischen sechs und sieben Uhr morgens ist der 60 m hohe Turm ohne Fremdeinwirkung einfach zusammen gestürzt.


"Newe Landtcarte von dem Hertzogthumbe Holstein, Anno 1649












Seitdem wird diese 26 m hohe Ruine in allen Seekarten und Handbüchern als markantes Seezeichen aufgeführt.


"Helgolands Bugte" (Dänische Seekarte v. 1862)"



Baken errichtet
[NfS Nr. 1541 v. 29. Juli 1905]

   An der N- und S-Einfahrt des Wattenfahrwassers Dwarsloch, W-lich der Hallig Südfall ist je eine Ansteuerungsbake errichtet worden. Jede besteht aud drei gekreuzten, schwarzgestrichenen Spieren mit schwarzen Bällen.
   Ungf. geogr. Lage der N-Bake: 54°28,6´N-Br., 7°41,4´O-Lg.
   Ungf. geogr. Lage der S-Bake: 54°27,7´N-Br., 7°40,9´O-Lg.
Die Einsteuerung ins Dwarsloch, in dem die geringste Tiefe bei mt. H-Wss. zur Zeit etwa 2,5 m beträgt, von der inneren Mittelhever erfolgt von Tonne J aus, indem man die S-Bake mit dem alten Pellwormer Turm in Linie hält.
Die Tonne J hat an Stelle eines Balles jetzt 2 Bälle als Toppzeichen erhalten.


Drei verschiedene Wappen für Pellworm mit der Stilisierung der Kirchturmruine


   Die erste Abbildung ist Bestandteil der Kommunalen Wappenrolle Schleswig-Holsteins.
   Genehmigt wurde das Wappen am 21.06.1951.



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