Swinemünde bis Stettin > Swine






Richtbaken Swinemünde-Starkenhorst

Geogr. Lage: 53°54,7´N 14°16,8´O     Standort: O-Seite der Swine     Errichtet: < 1911     Niedergelegt: > 1945




1911

Befeuerung geändert
[NfS. No. 1950 v. 19. August 1911]

   In der Befeuerung der Hafeneinfahrt von Swinemünde werden folgende Änderungen geplant: ...







3.   Zur besseren Führung der bereits zwischen den Molen befindlichen Schiffe in den inneren Hafen werden auf der O-Seite der Swine bei Starkenhorst zwei neue Richtfeuer mit elektrischem Glühlicht auf zwei eisernen 10,17 und 16,17 m hohen, weißen Gittermasten errichtet werden. Beide Feuer werden orangefarbene, unterbrochene Feuer mit Gruppen von zwei Unterbrechungen sein. Folge und Wiederkehr stehen noch nicht fest. Die Feuerhöhen werden 9,5 und 15,5 m betragen.

Lage des Unterfeuers: 53°54´47´´N, 14°17´5´´O.
Lage des Oberfeuers: 53°54´43´´N, 14°17´3´´O.

Die Feuer werden erst oberhalb der roten Spierentonne F sichtbar.
Die Lichterscheinungen beider Feuer werden gleichzeitig eintreten.
...

Swine und Kaiserfahrt, Nr.19 von 1904/1932

1913

Verzeichnis der Leuchtfeuer, Nebel- und Zeitsignale aller Meere
Heft I Ostsee, 1913]


Unterfeuer Starkenhorst (N) (Nr.: 394)

Position: 53°54´47´´N, 14°17´5´´O

Kennung: Ubr. Grp. orange (El. Glühlicht)
Feuerhöhe über Mittelwasser: 9,5 m
Turmhöhe über Erdboden: 10,2 m
Sichtweite: 3 sm

Angaben: an der O-Seite der Swine;
Weißer, eiserner Gittermast;
Unbewachte Richtfeuer; dienen zur besseren Führung der bereits zwischen den Molen befindlichen Schiffe in den inneren Hafen.
Die Feuer werden erst oberhalb der roten Spierentonne F. sichtbar.
Die Lichterscheinungen beider Feuer treten gleichzeitig ein.
Die Trajektanlagen für die Fährschiffe des Eisenbahntrajekts Ostswine - Swinemünde sind an beiden Ufern mit je zwei Laternen mit rotem Licht gekennzeichnet, die bei Dunkelheit während des Betriebes brennen.


Oberfeuer Starkenhorst (N) (Nr.: 395)

Position: 53°54´43´´N, 14°17´3´´O

Kennung: Ubr. Grp. orange (El. Glühlicht)
Feuerhöhe über Mittelwasser: 15,5 m
Turmhöhe über Erdboden: 16,2 m
Sichtweite: 3 sm

Angaben: an der O-Seite der Swine; Weißer, eiserner Gittermast;

1931

   "... Mit dem Kurse rw.170,5° in der Deckpeilung der Mühlen- und Galeriebake steuert man durch die Mitte der Einfahrt bis querab von der Spierentonne Ostmole W, wo die Winkbake mit der Landbake in Deckung ist; diese Richtlinie führt in 70 bis 80 m Abstand an der Ostmole entlang. Man folgt ihr, bis die Mühlenbake querab ist, um alsdann mit demselben Abstand an dem östlichen Ufer entlangzusteuern, bis die Starkenhorst- Richtbaken in Deckung kommen. Die Deckpeilung der Wall- und Landbake bezeichnet die westliche Fahrwasserkante ..."



   "... Der westliche Rand des durch die Richtlinie Winkbake — Landbake bezeichneten Fahrwassers wird durch ein besonderes Kantenrichtfeuer (Landbake — Wallbake) gekennzeichnet.
Das rote Quermarkenfeuer auf der Galeriebake kennzeichnet die Übergangskurve zu den in den inneren Hafen führenden Richtfeuern bei Starkenhorst.
Das Quermarkenfeuer auf der alten Lotsenwarte bezeichnet den Ort zum Verlassen der Starkenhorst-Richtfeuerlinie..."



Leuchtfeuerverzeichnis Teil I
Ostsee, 1931]


Unterfeuer Starkenhorst (Nr.: 394)

Kennung: Ubr. Grp. or. (El.)
Feuerhöhe über Mittelwasser: 9,5 m
Turmhöhe über Erdboden: 10,2 m
Sichtweite: 3 sm

Angaben: Unterfeuer, an der O-Seite der Swine;
Weiße eiserne Bake;
Unbewachte, gleichgängige Richtfeuer; führen, in Linie rw. 190°, weiter stromauf.
Die beiden Feuer haben Hohlspiegel und zeigen daher das Licht nur in einer Richtung. Sie sind in dieser Richtung zwar weiter nach See über die O-Mole hinweg zu sehen, beim Einsteuern in den Hafen kommen sie aber erst 200 m N-lich von der roten Spierentonne H in Wirkung, nachdem die Richtlinie Winkbake — Landbake verlassen und die durch die Quermarke auf der Galeriebake angezeigte Kurve ausgefahren ist


Oberfeuer Starkenhorst (Nr.: 395)

Kennung: Ubr. Grp. (El.)
Feuerhöhe über Mittelwasser: 15,5 m
Turmhöhe über Erdboden: 16,2 m
Sichtweite: 3 sm

Angaben: Oberfeuer, etwa 0,8 Kblg rw. 190° vom UF
wie Nr. 394

1933

Kennung geändert
[NfS. Nr. 2473 v. 15. Juli 1933]

Geogr. Lage: Ungf. 53°54,7´N, 14°17,0´O, an der O-Seite der Swine
Karteneintragung: Je Ubr. Grp. (2) r.
Kennungsänderung: Die orangenen, unterbrochenen Feuer mit Gruppen von zwei Unterbrechungen in rote, unterbrochene Feuer in Gruppen von zwei Unterbrechungen.
1934

Feuerträger geändert
[NfS. Nr. 2659 v. 14. Juli 1934]

Geogr. Lage: Ungf. 53°55´N, 14°17´O
Angaben:Die Feuerträger der Richtfeuer Starkenhorst sind höher gemacht und die Entfernung zwischen beiden Baken ist gleichzeitig um 120 m vergrößert worden. Das Oberfeuer ist um 120 m in der Richtfeuerlinie zu verlegen. Es beträgt:

a ) Unterfeuer:
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 15 m,
Höhe der Bake über Erdboden: 13,4 m,

a ) Oberfeuer:
Höhe des Feuers über Mittelwasser: 24,5 m,
Höhe der Bake über Erdboden: 22,8 m.



Geogr. Lagen neu bestimmt
[NfS. Nr. 4037 v. 10. Oktober 1934]; vgl. NfS. 34--2659

   ... 3. Starkenhorst-Richtfeuer

Geogr. Lage der Unterfeuers: 53°54´45´´N, 14°16´56´´O
Geogr. Lage der Oberfeuers: 53°54´39´´N, 14°16´54´´O

1935

Befeuerung wird geändert
[NfS. Nr. 3934 v. 21. September 1935]

   Zeit der Ausführung: Im Laufe des Herbstes und Winters 1935

1. Zweites Starkenhorst-Unterfeuer wird angezündet
Geogr. Lage: Ungf. 53°55´N, 14°17´O, 12 m S-lich vom Starkenhorster Unterfeuer

Angaben: Zur Schaffung einer zweiten Richtfeuerlinie unter Mitnutzung des bestehenden Starkenhorster-Oberfeuers (Lfv. 395) wird zur Bezeichnung des W-Randes des Fahrwassers zwischen den Spierentonnen H und J ein zweites Unterfeuer errichtet. Feuerhöhe, Konstruktion des Feuerträgers und Anstrich gleichen dem jetzigen Unterfeuer. Das Unterfeuer wird rotes Festfeuer zeigen.

Befeuerung wird geändert
[NfS. Nr. 5056 v. 30. November 1935]; vgl. 35--3934

Tag der Änderung: Am 5. Dezember 1935

1. Zweites Starkenhorst-Unterfeuer wird angezündet

Geogr. Lage: Ungf. 53°55´N, 14°17´O, 12 m S-lich vom Starkenhorster Unterfeuer
Karteneintragung: F. r.
Angaben: An dieser Stelle ist eine zweite Bake errichtet, die in der Feuerhöhe, der Bauart des Feuerträgers und dem Anstrich der vorhandenen Unterbake gleich ist. Das neue Unterfeuer, ein rotes Festfeuer, bezeichnet in Linie mit dem Oberfeuer die westliche Begrenzung des Fahrwassers zwischen den Spierentonnen H und J.



Lage berichtigt
[NfS. Nr. 5384 v. 28. Dezember 1935]; 35--5056

Berichtigte geogr. Lage des

alten Unterfeuers:   53°54´47´´N, 14°16´56´´O

neuen Unterfeuers: 53°54´47´´N, 14°16´55´´O

1945

   Als Ergebnis des II. Weltkrieges wurde es polnisches Staatsgebiet.
Starkenhorst war ein Ortsteil von Swinemünde. Jetzt:

Swinoujscie

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