Elbe > Brunsbüttel bis Hamburg
Geogr. Lage: 53°53,4´N 9°8,8´E Standort: O-lich des alten
Vorhafens
Errichtet: 1895
Von Anfang an bestand auf dem Nord-Ostsee-Kanal eine Lotsenpflicht. Da die einzelnen Lotsen nicht die gesamte Strecke zurücklegen konnten, wurde 1895 an beiden Enden und in der Mitte des Kanals Lotsenhäuser als Pausen- und Übergangsstationen errichtet. Die Häuser in Kiel-Holtenau und Nübbel entstanden zeitgleich mit dem Brunsbütteler Lotsenhaus, das wegen der besonders schwierigen Lage auf dem spitzwinkligen Gelände spiegelbildlich angelegt wurde. |
1895 |
Verlegung der Lootsenstation von der Bösch nach den Brunsbütteler Schleusen
Verlegung der Lootsenstation von der Bösch nach den Brunsbütteler Schleusen
Nach Mittheilung des Königlichen Regierungs-Präsidenten zu Schleswig wird am 9. Oktober d.J. die
Elblootsenstation auf der Bösch aufgehoben. Die Besatzung der von See oder vom Kaiser
Wilhelm-Kanal aus elbaufwärts gehenden Schiffe mit Revierlootsen wird vom 10. Oktober d. J. an
einschließlich von der neuerrichteten Elblootsenstation an den Brunsbütteler Schleusen aus erfolgen. |
1896 |
Anzündung von zwei Leitfeuern zu Brunsbüttel,
An der Westlichen Einfahrt in den Kaiser Wilhelm-Kanal bei Brunsbüttel sind zur Kennzeichnung der Einfahrt zwei
weiße feste Feuer angezündet worden und zwar:
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1898 |
Feuer auf dem Lotsengebäude
Nach Mittheilung des Küstenbezirksamtes IV ist das weiße feste Feuer auf dem
Elb-Lootsen-Gebäude an der Einfahrt in den Kaiser-Wilhelm-Kanal zu Brunsbüttel am 8.
Oktober 1897 ausgelöscht worden, weil mit der Ebbe nicht mehr in den Kanal eingelaufen wird. |
1900 |
Einrichtung eines Nacht-Gegensignals
Nach einer Mittheilung des Marine-Kommissars für den Kaiser-Wilhelm-Kanal in Kiel vom 10. September d. J.
wird von der Kanal-Lootsenstation zu Brunsbüttelkoog seit dem 15. September d. J. bei Nacht ein Gegensignal
für die Dampfer abgegeben, die das Kanal-Lootsensignal zeigen. |
2010 |
Neues Elb- und Kanallotsenhaus errichtet
![]() Das alte Lotsengebäude 2010
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