1925
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Leuchtbake geplant
[NfS. Nr.3730 v. 29.08.1925]
Auf der S-Seite des Tertiussandes auf ungf. 54°7,4´N, 8°40,8´O wird demnächst ein
unbewachtes, ringsum sichtbares, weißes Feuer errichtet werden, das im Winter, solange die Leuchttonnen der
Süderpiep wegen Eisgefahr eingezogen sind, zur Bezeichnung des Tertiussandes dienen soll.
Den Unterbau wird eine fünfpfählige, schwarze, hölzerne Bake von 6 m Höhe über dem Erdboden und 6,5
m über Wasser bilden, in deren Kopf ein Gaskessel von 1,4 m Durchmesser und 1,7 m Höhe mit aufgesetzter Laterne
eingebaut wird.
Lichtquelle: Flüssiggas-Gasglühlicht
Feuerhöhe: 7,55 m über Wasser
Sichtweite: 10,4 Sm
mittlere Tragweite: 11,2 Sm
Kennung: wird noch bekanntgegeben
Das Feuer wird jeweils im Herbst oder Winter, sobald mit der Einziehung der Leuchttonnen im Süderpiep begonnen
wird, angezündet nach Wiederauslegung sämtliche Leuchttonnen gelöscht werden. Die erstmalige Inbetriebsetzung
erfolgt voraussichtlich Winter 1925/26. |
1926
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Leuchtbake in Bau
[NfS. Nr.203 v. 09.01.1926]
Leuchtbake auf demTertiussand auf ungf. 54°7,4´N, 8°40,8´O ist im Unterbau, der aus einer
fünfpfähligen Bake besteht, fertiggestellt. Wegen der dauernd ungünstigen Witterungsverhältnisse konnten
der Gaskessel und die Laterne bisher nicht eingebaut werden. Ihr Einbau und die Inbetriebsetzung des Feuers erfolgen sobald
wie möglich.
Leuchtbake Tertius in Betrieb genommen
Anzündung der Leuchtbake
[NfS. Nr.836 v. 20.03.1926]
Tertiussand-Feuer an der S-Seite des Tertiussandes auf ungf. 54°7´N, 8°41´O ist
angezündet.
Der Unterbau der Bake besteht aus einer fünfpfähligen, schwarzen, hölzernen Bake mit aufgesetztem
Gaskessel und Laterne. Die Höhe der Bake über dem Erdboden beträgt 6,0 m, die Lichtquelle ist
Flüssiggas-Glühlicht, die Feuerhöhe 7,60 m über Wasser, die Sichtweite 10,4 Sm, die mittlere Tragweite
für weiß 11,2 Sm, für rot 6 und für grün 5,5 Sm. Das Feuer zeigt folgende Kennung:
ein Blk. Grp. 2 w & r & gn.
Blink 3 s,
kurze Pause 5 s,
Blink 3 s
lange Pause 9 s,
Wiederkehr 20 s.
Es ist sichtbar:
r. von rw. 62° bis rw. 80° zur Deckung des Sandes zwischen Süderpiep und Falschem
Tief,
w. von da über O bis rw. 157°,
gn. von da bis rw. 162° als Quermarke zur Bezeichnung der Richtungsänderung im Fahrwasser der
Norderpiep,
w. von da über S, W und N bis rw. 62°.
Das unbewachte Feuer brennt nur im Winter, wenn die Süderpiep-Leuchttonnen eingezogen sind.
Die genaue Lage der Leuchtbake wird später bekannt gegeben.
Genaue Lage der Leuchtbake
[N.f.S. Nr. 846 v. 27. Februar 1926]
Die genaue Lage der Leuchtbake ist 54°7´24´´N, 8°40´48´´O
Vorübergehend gelöscht
[N.f.S. Nr. 1701 v. 24. April 1926]
Tertiussand-Feuer auf ungf. 54°7´N, 8°41´O ist gelöscht, da die Leuchttonnen in der
Süderpiep wieder ausliegen.
Leuchtfeuer auf Dauerbetrieb umgestellt
Veränderung Brenndauer
[N.f.S. Nr. 3500 v. 7. August 1926]
vgl. NfS. 26-846
Die schwarze Leuchttonne 6 a auf ungf. 54°7´N, 8°40´O wird demnächst eingezogen werden.
Dafür bleibt die Leuchtbake auf der S-Seite des Tertiussandes auf ungf. 54°7´N, 8°41´O , die
bisher nur im Winter nach Einziehung der Leuchttonnen in der Süderpiep angezündet wurde, während des
ganzen Jahres brennen.
Angezündet
[N.f.S. Nr. 3924 v. 4. September 1926]
vgl. NfS. 26-3500
1. Die Leuchtbake ist angezündet.
2. Die schwarze Leuchttonne ist eingezogen.
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1927
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Feuer geändert
[N.f.S. Nr. 1120 v. 26. März 1927]
vgl. NfS 26-3924
Der rote Sektor des Feuers an der S-Seite des Tertiussandes auf ungf. 54°7´N, 8°41´O ist
beseitigt.
Das Feuer ist nunmehr Blk. Grp. 2 w. & gn. und leuchtet:
grün von rw. 157° bis rw. 162°,
weiß von rw. 162° über S, W, N und O bis rw. 157°.
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1940
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Feuer zeitweilig gelöscht
[O.K.M. Berlin 24. Juni 1940;
(Kriegs-N.f.S. Nr. 271 v. 27.6.1940)]
Süderpiep
Geogr. Lage: Ungf. 54°7,4´N, 8°40,7´O.
Angaben: Das Feuer der Leuchtbake an der S-Seite des Tertiussandes ist bis auf weiteres gelöscht worden.
Tertius-Leuchtbake zerstört
[Kriegs-N.f.S. Nr. 598 v. 19.12.1940];
vgl. NfS. Nr. 40-271
Geogr. Lage: Ungf. 54°7,4´N, 8°40,7´O, an der S-Seite des Sandes
Angaben: Die Leuchtbake mit Blk. Grp. (2) w. & r. &. gn. ist zerstört.
Die Wiedereinrichtung wird bekanntgegeben. |
1941
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Bake zerstört
[St-K. Wilhelmshaven 18. November 1941;
(Kriegs-N.f.S. Nr. 1032 v. 27.11.1941)];
Frühere Kriegs-N.f.S.: 40-271
Leuchtbake Tertiussand Geogr. Lage: Ungf. 54°7,4´N, 8°40,7´O.
Angaben: Die Leuchtbake ist zerstört. |
1942
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Leuchtbake wieder errichtet
[St-K. Wilhelmshaven 6. Januar 1942 (Skl H 206);
Kriegs-N.f.S. Nr. 39 v. 15. Januar 1941];
Frühere Kriegs-N.f.S.: 41-1032
Neue geogr. Lage: 54°7´28´´N, 8°41´4´´O, etwa 2,3 Kblg. rw. 71° vom
bisherigen Ort.
Angaben: Die Leuchtbake ist am obigen Ort in der früheren Form wieder errichtet worden.
Kennung, Feuerhöhe, Sichtweite und Tragweite unverändert.
Das Feuer wird bis auf weiteres nicht angezündet. |
1950
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Leuchtbake Tertiussand, (Lfv. Nr. 728)
Position: 54°7´N, 8°41´O
Kennung: Blk. Grp. (2) w. & r. & gn.
Feuerhöhe über HW: 6 m
Turmhöhe über Erdboden: 7,5 m
Tragweite: 7/4/3 sm
Angaben: An der S-Seite des Tertiussandes,
Fünfpfählige, schwarze, hölzerne Bake mit Gaskessel und Laterne.
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1952
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Tertius-Leuchtbake versetzt und geändert
[W.S.A. Tönning, 27. V. 1952
(N.f.S. Nr. 1918 + 2296 v. 5. Juli 1952)]
Neue geogr. Lage: 54°07´31,0´´N, 8°41,5´28,5´´O.
Karteneintragung: Ubr. Grp. (4) w. & r. & gn. 10/7/6 sm.
Kennungsänderung: Das Blk. Grp. (2) w. & r. & gn. in ein weißes, unterbrochenes Feuer mit
einer Gruppe von vier Unterbrechungen.
Feuerhöhe über Wasser: 7,50 m
Tragweite: Weiß 10,7, rot 7,2, grün 6,0 sm
Sichtweite: 10,3 sm
Feuerträger: 8,15 m hohe, hellgraue Bake in Dreibockform mit hellgrauer runder Laterne und Kegeldach.
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1953
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Tertius-Leuchtbake, Sektoren geändert
[St-K. Wilhelmshaven 6. Januar 1942 (Skl H 206);
N.f.S. Nr. 2643 v. 25.7.1953]
Geogr. Lage: 54°7,5´N, 8°41,5´O. |
1954
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Tertius-Leuchtbake zerstört, Feuer gelöscht
[N.f.S. Nr. 473 v. 6. Februar 1954]
Geogr. Lage: 54°08´N, 8°41´O. |
1960
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Ersatzfeuer an der Tertiussand Bake
Tertius-Bake, Feuer angezündet
[N.f.S. Nr. 5359 v. 24. Dezember 1960]
Tertius-Bake, (Lfv. Nr. 1165)
Geogr. Lage: 54°07´51´´N, 8°41´07´´O.
Kennung: F. w. & r.
Feuerhöhe über Wasser: 9,2 m
Feuerhöhe über Erdboden: 8,9 m
Tragweite: Weiß 10,3, rot 6,9 sm
Feuerträger: Laterne an der Westseite des Rettungshauses auf der Bake.
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1961
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Kennung der Tertius-Leuchtbake geändert
[W.S.A. Tönning, 8. VI. 1961 (38)
[N.f.S. Nr. 2513 v. 17. Juni 1961]]
Geogr. Lage: Ungf. 54°07,8´N, 8°41,1´O.
Karteneintragung: Blk. w. & r.
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1968
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Feuer der Tertiusbake gelöscht, Zufluchtstätte beseitigt
Tertius Bake-Feuer gelöscht, Rettungsstelle beseitigt
[W.S.A. Tönning, 22.05.1968 (37)
(NfS. Nr.2156 v. 1.061968)]
Zeit der Ausführung: Etwa 10. Juni 1968; ohne weitere Nachricht
Geogr. Lage: Ungf. 54°07,9´N, 8°41,1´O.
Angaben: Das Feuer und der Vermerk Z-S. sind zu streichen.
Die baufällige Bake bleibt bis auf weiteres stehen.
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