Nordsee > Elbe > Brunsbüttel bis Hamburg
"Die Unterelbe Hamburg - Glückstadt", Bl. I, 1885
Geogr. Lage: 53°36´N 8°46´O Standort: Elbinsel
Schwarztonnen-Sand
Errichtet: 1860 Zerstört und weggeschwemmt: 21. Mai
1888
Die unmittelbar am Rande der Schlickbank ausgelegten Fahrwassertonnen gaben der Elbinsel ihren Namen: Schwarz-Tonnen-Sand ![]() "Charte der Unter-Elbe" (F.W. Schuback, 1837) |
1860 |
Schwarztonnen-Sandbake errichtet
Zur Bezeichnung des Richtungswechsels an den schwarzen Tonnen 17 und 19 vor bzw. nach Erreichen der Sandbank wurde 1860 die Schwarz-Tonnen-Sand-Bake errichtet.
"Die Unterelbe Hamburg - Glückstadt" (Bl. I, 1885) |
1875 |
Schwarztonnen-Sandbake zerstört
Bake umgeweht
Nach Mittheilung der "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg ist in der Nacht vom 10. zum 11.
März d. J. die Bake auf dem NO-Ende des Schwarz-Tonnen-Sandes umgeweht. |
1876 |
Geographische Lage
Nach Mittheilung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg vom 6. Dezember d.J. ist die geographische Lage einiger
Leuchtfeuer etc. in der Elbe, nach neueren Vermessungen, bestimmt worden zu:
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1878 |
Beschreibung
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1886 |
[Segel-Handbuch v. 1886] Querab von Assel liegt der Schwarztonnen Sand, auf dessen östlichem Theil eine Bake steht. Nördlich, nordwestlich und westlich vom Schwarztonnen Sand sind flache Ausläufer mit Tiefen unter 2 m, zwischen denen tiefere Rinnen verfolgt werden können. Durch eine schmale aber tiefe, dicht südlich von der Bake vorbeiführende Rinne ist der Schwarztonnen Sand vom Bützflether Sande getrennt, welcher letztere sich parallel Pagen Sand an das Ufer bei Grauerort anschließt, und an dessen NNO-Seite das Feuerschiff Krautsand ausgelegt ist. Auf diesem Sande kommen größere Stellen mit Tiefen unter 2 m bei Niedrigwasser vor, welche durch Tiefen von 3 bis 4 m und darüber von einander und vom Ufer getrennt sind.
"Die Mündungen der Jade, Weser und Elbe", 1878 |
1888 |
Schwarztonnen Sand-Bake zerstört
Entfernung der Bake auf dem Schwarztonnen Sand bei Kollmar
Die "Deputation für Handel und Schiffahrt" zu Hamburg hat am 22. Mai d.J. mitgetheilt, daß durch einen
Beschluß vom 15. Mai die Bake auf Schwarztonnen Sand unweit Kollmar, welche für die Schiffahrt wegen
Veränderung des Fahrwassers nicht nur werthlos, sondern schädlich geworden ist, am 22. Mai d.J. entfernt werden
sollte. Dieselbe ist aber am 21. Mai bei einer Gewitterböe umgestürzt und fortgeschwemmt worden. |
Der Schwarztonnensand verschwand in einer Sturmnacht des Jahres 1903, tauchte aber später wieder auf. |